Kriegsgräberstätte Costermano

Auf einem schmalen Bergrücken südlich des Ortes Costermano liegt der deutsche Soldatenfriedhof. Der Volksbund hat diese Anlage zwischen 1955 und 1967 errichtet, am 6. Mai 1967 eingeweiht und pflegt die Gräber. Er handelt im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland. Die Gräber sind nach geltendem Völkerrecht und dem darauf basierenden deutsch-italienischen Gräberabkommen auf Dauer zu erhalten. 

Auf der Kriegsgräberstätte ruhen 21 990 deutsche Kriegstote des Zweiten Weltkrieges – darunter 3 770 Unbekannte.

Eingang

Durch die offene Halle des Eingangsgebäudes und ein großes bronzegeschmiedetes Gittertor kommt der Besucher über eine breite Treppe auf eine kleine Terrasse.

Kameradengrab

Über eine im Hang verlegte Freitreppe führt der Weg zum Kameradengrab auf die Höhe der oberen Gräberfelder. Hier befindet sich das zentrale Mal, ein Gebäude mit einem Raum über der Gruft jener Soldaten, die der Tod untrennbar miteinander verbunden hat.

Vor dem Kameradengrab kniet ein Jüngling, eine Bronzefigur von großer Ausdruckskraft (erschaffen von Prof. Hans Wimmer).

Landkarte

Auf halbem Wege zu der auf der Höhe gelegenen Fläche steht ein kleines Bauwerk, das bei kirchlichen Feiern als Sakristei dienen kann. An der überdachten Vorderseite ist eine Landkarte aus Keramik von Oberitalien angebracht, die aussagt, in welchen Provinzen die hier ruhenden Toten ursprünglich bestattet waren.

Stahlkreuz

Auf dem höchsten Punkt des Friedhofes – weithin sichtbar – stehen ein acht Meter hohes Stahlkreuz und ein Steinaltar.

 

Gardasee

Blick von der Kriegsgräberstätte auf den Gardasee